Der Rote Max aus Oberbayern

„Es begann in Altötting“ ist die Autobiographie des Hagalil-Autors Max Brym. Es erzählt von seiner Kindheit als Sohn eines jüdischen Vaters und KZ-Überlebenden im erzkatholischen Altötting und seinem Aufwachsen in Waldkraiburg, einer von ‚Vertriebenen‘ gegründeten Stadt im Chemiedreieck Oberbayerns.

Mit einem charmanten Neurotiker auf Entdeckungsreise durch Israel – Rezension zu Tuvia Tenenboms neuem Buch "Allein unter Juden"

Als am 18. November 2014 zwei palästinische Extremisten vier Menschen in einer Jerusalemer Synagoge ermordeten, zeigten sich sogar deutsche Medien einigermaßen bestürzt. Das heute journal, stets bemüht um eine (israel-)kritische Berichterstattung schaffte es, die Familie des getöteten Attentäters zu interviewen, die nicht nur von der Verzweiflung der palästinensischen Bevölkerung lamentieren durften, sondern auch noch das… Mit einem charmanten Neurotiker auf Entdeckungsreise durch Israel – Rezension zu Tuvia Tenenboms neuem Buch "Allein unter Juden" weiterlesen

Was müssen das für Menschen sein, die sich die Arbeit machen, Bücher über die Kritik der Arbeit zu schreiben?

Bierernst sang Peter Licht 2006 vom Ende des Kapitalismus, dass der alte Schlawiner uns lang genug auf der Tasche gelegen, nun aber endlich vorbei sei. Mit der im darauffolgenden Jahr einsetzenden Finanzkrise wurde der Song zum Mantra aller zivilisationsmüden PostwachstumsaktivistInnen, die es leid waren, ihre ‚kapitalistischen Bäuche‘ noch länger mit sich herumzutragen. Vom Ende des… Was müssen das für Menschen sein, die sich die Arbeit machen, Bücher über die Kritik der Arbeit zu schreiben? weiterlesen

Das Unaufgeregte der Provinz als Heilmittel für die interaktive Kunst – Rezension der Ausstellung WERKsHANDLUNGen vom Künstlerinnenduo zwischenbericht

„Obwohl die formale Entwicklung der Kunst in immer schnellerem Tempo weitergegangen ist, ist ihre gesellschaftliche Funktion verkümmert. Kunst ist eine Ware von vorübergehender Aktualität, aber der Markt ist winzig und Ansehen und Preise steigen, je weniger aktuell das Angebot ist. Es fällt mir schwer mich damit abzufinden, dass Kunst nicht zur Lösung drängender gesellschaftlicher Probleme… Das Unaufgeregte der Provinz als Heilmittel für die interaktive Kunst – Rezension der Ausstellung WERKsHANDLUNGen vom Künstlerinnenduo zwischenbericht weiterlesen