8. September 2016

EXIT! – HOAX

8. September 2016

Der Phase 2 ist es 2012 passiert, dem Hannah-Arendt Institut für Totalitarismusforschung ist es 2016 passiert: Sie winkten beide nahezu vorbehaltlos einen Artikel durch, dessen Inhalte frei erfunden waren. Beiden Fauxpas gemein ist, dass die Sprache der Artikel sich der Sprache der Zeitschriften anschmiegte und so den Denkstil der Redaktionen formal kopierte. Einen HOAX unbemerkt zu veröffentlichen, ist  peinlich für jede Redaktion, denn es beweist den Mangel an kritischer Prüfung selbst der blödesten Texte, sofern sie nur im eigenen Denkstil verfasst sind, und damit den Mangel an kritischer Prüfung des eigenen Denkens.

Umso erschütternder für eine Redaktion ist es, wenn die Anzeichen für einen HOAX so deutlich sind wie in dem von uns dokumentierten und von der Gruppe EXIT veröffentlichten Artikel Hannah Odenbachs und Amelia Xiomaras „Hypermaskuline Orthodoxie anstatt kategoriale Schranke?„. Die Autorinnen sind den meisten besser bekannt als Paulette Gensler und Katharina Klingan, denn diese veröffentlichten in der Ausgabe 73/2016 der Zeitschrift Bahamas den Artikel „Das Wundmal der Wirklichkeit. Zur Verleugnung der ersten Natur in der Wertabspaltungskritik“. Nun bezogen sich ihre Pseudonyme, in der Sprache ganz dem Denkkollektiv der Gruppe EXIT verhaftet, „kritisch“ auf eben diesen Artikel der Bahamas, weshalb ihr Artikel dankend von der Redaktion angenommen und sogar mit einem Vorwort versehen wurde.

Paulette Gensler und Katharina Klingan haben ihre Pseudonyme nun aufgedeckt. In einem von beiden im Distanz Magazin  publizierten „offenen Brief“ an EXIT und dessen LeserInnen erklären sie ihre Beweggründe und erläutern anhand des HOAX den aktuellen Theoriestand der Wertabspaltungskritik.

Weil die Redaktion des Distanz Magazins davon ausgeht, dass die Redaktion EXIT den Artikel Odenbachs und Xiomaras zurückziehen wird, werden wir ihn (sowie seine Übersetzung für eine Schwesternseite der Gruppe EXIT) auf dieser Seite dokumentieren:

 


Vorbemerkung

Redaktion EXIT!, Juli 2016

Hannah Odenbach und Amelia Xiomara

Hypermaskuline Orthodoxie anstatt kategoriale Schranke?

Obwohl, oder vielleicht gerade weil, die Wert-Abspaltungs-Kritik von zahlreichen Gegners nicht verstanden wird, ist sie doch seit Jahren in aller Munde. So bezieht sich mittlerweile beispielsweise jeder zweiter Artikel in dem „Ums Ganze“-Magazin Mole1 dezidiert auf Roswitha Scholz. Inwieweit diese Texte nun der Wert-Abspaltungs-Kritik gerecht werden, kann hier nicht näher erläutert werden. Gegen die fundamentale Wert-Abspaltungs-Kritik durften jetzt aber auch noch die zwei Quotenideologiekritikerinnen Katharina Klingan und Paulette Gensler ein paar Seiten der bellizistischen und frauenfeindlichen Bahamas zuschmieren.2 Die ideologiekritische Sekte will einfach nicht Ruhe geben. Vermutlich können sie auch einfach nicht, da sonst kaum jemand ihr Blättchen liest. Also müssen sie sich auf Kosten der Wert-Abspaltungs-Kritik profilieren, da sie es nicht schaffen, selbst etwas theoretisch Substanzielles hervorzubringen. Selbst die objektivistische fundamentale Wertkritik, welche von EXIT! glücklicherweise überwunden wurde, war und ist ihnen ein Dorn im bluttränenden Auge – wie der Zyklop Polyphem aus der Odyssee schleudern sie nun wild um sich und brüllen nach ihrem Übervater – besser nach ihren Übervätern. Da sie sich jedoch nicht auf die Abspaltungs-Kritik einlassen können (beziehungsweise sich recht aktiv dagegen zu Wehr setzen), ist auch ihr Geschrei so aussagelos wie das „Niemand!“ des Zyklopen. Dabei halten sie sich jedoch für den mannhaften Odysseus, in dem Adorno und Horkheimer schon fälschlicherweise und völlig geschichtslos das erst mit dem kapitalistischen Formprinzip zustande gekommene, also kapitalentsprungene bürgerliche, männlich, weiße und westliche Subjekt erkannten. Ganz im neoliberalistischen Geist ihrer androzentrischen spät- oder nachaufklärerischen Kumpanen vertreten die beiden Autorinnen hier die These eines soziologistischen Eklektizismus, der Markt würde das asymmetrische Geschlechterverhältnis, also das „warenproduzierende Patriarchat“ (Roswitha Scholz), schon demnächst von alleine abschaffen. Selbst der junge Marx, mit dem die Wert-Abspaltungs-Kritik sonst nichts zu tun hat, hätte solche Leute, die dies in seinem Namen verkünden, zum Duell herausgefordert. Für ihr Vorhaben konstruieren sie eine Mixtur aus militantem Biologismus und neben dem Wert- nun auch noch einen energischen Mutter- Mystizismus. Mit diesem szientifisch formulierten Uterus-Fetischismus ziehen sie in einen Kreuzzug gegen die Wert-Abspaltungs-Kritik, um die bürgerliche Familie, welche bis in die sozialpsychologische Ebene immer einem androzentrischen Formprinzip unterliegt, vor den mutmaßlichen Anmaßungen der kategorial-feministischen Kritik zu schützen. Dabei geben sie eine recht erbärmliche Kreatur ab. Sie kläffen wie ein postmoderner Kerberus, der das Reich des Todes – hier also die finale Krise – vor der Wert-Abspaltungs-Kritik bewachen soll, und nicht einmal merkt, dass seine Zeit längst abgelaufen ist.

Ihre eigene männerdominierte und wertvergötternde Matrix zwingt sie hierbei zu einem Wunschmännerdasein. In der von ihnen angeblich „orthodox“ – die endlosen Bibelmotive dieser Kreise lassen allgemein tief blicken – gehaltenen Psychoanalyse heißt dies Identifizierung mit dem Aggressor – letzterer in Form ihrer männlichen „Genossen“. Somit bilden sie nur die andere Seite der androzentrischen Medaille in den Zeiten der „Verwilderung des Patriarchats“ (Scholz), also das Gegenstück zu den militant-soften „Mantelträger-Adorniten“ (Späth). Noch androzentrischer als der Arbeiterbewegungsmarxismus gilt ihnen der Feminismus noch nicht mal mehr als bloßer Nebenwiderspruch, der getrost vernachlässigt werden sollte, sondern er gilt ihnen als schlicht inexistent“. Bei allem pseudopolemischen Habitus sind sie schließlich doch so zartbesaitet, dass sie es irgendwie nicht verkraften, dass Daniel Späth ihren heiligen Freud auf die Füße gestellt hat, wobei beziehungsweise da er damit schlicht verhindert hat, dass die Exekutoren der „antideutsche Ideologie“ (Kurz) den exoterischen Marx und Freud weiter vergewaltigen. Nachdem Thomas Maul schon nahegelegt wurde, er möge doch einfach „seine Selbsthilfegruppe für westliche Bellizisten im Stadium ausgemachten Theoriestillstands penetrieren und nicht die radikale Wert-Abspaltungs-Kritik“, bekommt das Schoßhündchen, das sich selbst für einen Wachhund zu halten scheint, nun also Schützenhilfe, aber wie zu erwarten, schießen die „Mudschahidin des Werts“ (Robert Kurz) weit über ihr Ziel hinaus bzw. zielen viel zu kurz. Wer der Südsee-Redaktion jedoch nur ja genügend Honig ums Maul schmiert, sichert sich somit einen Platz in der ideologiekritischen aufmerksamkeitsökonomischen Hall of Fame, kann sich auf die Schulter klopfen lassen und einbilden, es der Wert-Abspaltungs-Kritik mal so richtig gegeben oder gar besorgt zu haben. Die beiden Autorinnen reihen sich somit in diesen Meta-Männerbund ein, in dem man oder vor allem auch frau sich anzupassen hat, sofern Anerkennung erzielt werden soll. Gerade weil sich die Wert-Abspaltung auf einer abstrakten Meta-Ebene vollzieht, können daran durchaus auch Frauen, Schwarze, Lesben etc. partizipieren, wofür das Traktat ein perfektes Beispiel abliefert. Dabei wäre die „westlich-männlich-weiße Vernunft-Stasi“ (Späth) in einem evangelikalen Bibellesekreis sehr viel besser aufgehoben und könnte dort munter linguistische Exegese betreiben, um ja in ihrem inquisitorischen Gestus die richtige Orthodoxie zu vertreten. Es wäre wohl nicht verwunderlich, sie demnächst auf der Seite der fundamentalistischen Lebensschützer mit Kreuzen auf der Schulter durch Berlin ziehen zu sehen. Alternativ könnte man ihnen eventuell eine Dauerkarte für das nächstliegende Naturkundemuseum verschaffen, damit sie weiter ihrem Naturalismus frönen können, ohne jene, die eine Kritik der Gesellschaft anstreben, weiter zu belästigen.

Was vorerst bleibt, sind solche Nischen-Grüppchen, wie die universitätsfetischistischen No Tears for Krauts, die, ganz ähnlich dem sich selbst für einen Gesellschaftskritiker haltenden Hipsterkomiker Jan Böhmermann, lieber einen gefakten Text in der Phase 2 platzieren, um ihn dann selbst zu kritisieren – was zeigt, dass es sich bei den Texten eh schon nur noch um Selbstgespräche handelt, so sehr können sie hin- und her springen zwischen den Positionen. So großspurig wie die Kritik am eigenen Fake, so lauwarm sind die eigenen ernstgemeinten Produktionen und beweisen, dass die eigene Ideologie wie auch der von ihnen fetischisierte Tausch längst substanzlos geworden sind. Sie sind von der „narzisstischen Langeweile“ (Lasch) und der Sehnsucht nach einem „Aufmerksamkeitswert“ motiviert statt überhaupt ein echtes Anliegen zu haben, das wiederum eine konsequente Haltung verlangen würde. Anstatt lieber mal ihre „echten“ Texte einer so gründlichen Kritik zu unterziehen wie ihre gefälschten, versuchen sie krampfhaft bei Sekt und Kaviar die Endkrise der kapitalistischen Produktionsweise ausklingen zu lassen. Dass sie sich größtenteils auf den mittlerweile offen kapitalismusbejahenden und -feiernden Glossenschreiber Wolfgang Pohrt beziehen, ist dabei keineswegs eine Überraschung. Schließlich hat dieser immer schon die theoriefeindlichen Bestandteile der Kritischen Theorie gestärkt und die vernunft- und aufklärungskritischen Aspekte munter ignoriert oder gar verschwiegen.

Das trotzdem erfolgende wilde Auszucken in Richtung EXIT beweist nur, dass ihre eigene „innere Schranke“ sie zu einem beständigen Abreagieren an Anderen zwingt, da mit dem Schwinden der abstrakten Arbeit die „psychische Substanz“ gar nicht mehr ohne Äußere aufgebaut werden kann. Heraus kommt dabei nur ein wildes Sammelsurium aus wahllos selektierten Zitaten, deren Kontext wohl nur im Unbewussten der Bahamiten existiert – womit jene Exemplare der Ideologiekritik einen ziemlich expliziten Abdruck des „androzentrischen gesellschaftlichen Unbewussten“ (Scholz) darstellen. Ihre „Leistung“ besteht nun darin, dass sie die Mutterideologie, die schon bei Adorno und Horkheimer manifest vorhanden ist, noch unerträglicher zuspitzen. Der ganze Artikel ist letztlich ein auf die Geburt bezogener biologistischer (methodologischer) Individualismus, der die Wert-Abspaltung auf einer höheren Abstraktions- oder Metaebene zu leugnen versucht, wobei diese sich doch an allen Orten in aller Deutlichkeit zeigt; wenn auch nicht als unmittelbar erfassbare im Sinne des Positivismus. Natürlich beziehen sie sich dabei auf die beiden – sich vor allem durch ihren Vollbart auszeichnenden – Revisionisten der Psychoanalyse, Sandor Ferenczi und Otto Rank, die die feministische Psychoanalysekritikerin Lilli Gast zu Recht der Mutterfetischisierung, Obskurantisierung und Esoterisierung überführte. Schließlich sei es „fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“ (Lichtenberg) Aber ein Bart macht sowieso noch lange keinen Philosophen.

Auch die Bahamas scheinen mittlerweile auf den Geschmack der Naturwissenschaft oder wie sie es nennen „Bioanalyse“ gekommen zu sein. Es handelt sich hierbei um einen darwinistischen und teilweise sogar lamarckschen Reduktionismus, der letztlich folgerichtig in einer reinen Anthropologie endet, die der kategorialen negativen Gesellschaftskritik diametral entgegensteht und die vor allem bemängelt, die Wert-Abspaltungs-Kritik sei ein „Feminismus ohne Frauen“3 bzw. ein „Marxismus ohne Menschen“4, beachte also ihre geliebten bürgerlichen Pseudo-Subjekte nicht genug und blicke stattdessen „hinter den Rücken“ (Marx) der Protagonisten auf die logisch-kategoriale Durchsetzungs- und heutige Entsubstanzialisierungsgeschichte des Kapitals.

Der von antideutscher Seite betrachtete und sogleich konstruierte „allgemeine Mensch“, den sie mit dem bürgerlichen MWW-Subjekt kurzschließen, habe doch aber im antideutschen Jargon „der eigentlichen (!) Schwangerschaft“5 den Wunsch, „entlang der tierischen Ahnenreihe ins ursprüngliche (!) Stadium im Wasser zurückzukehren.“6 Das ist nun Mythologie auf einer Ebene, die von keinem Homer mehr eingeholt werden kann. Räsoniert wird, es sei „das Kind bestrebt, buchstäblich in (!) die Mutter zurückzukehren.“7 Derart begibt sich die selbsterklärte Ideologiekritik in die Welt der Märchen, welche immer schon eine rein männliche Wunschprojektion und Narration darstellt und meilenweit von radikaler, anti-patriarchaler Gesellschaftskritik entfernt ist. Als hätte es den „Jargon der Eigentlichkeit“ nie gegeben, laben sie sich nun an Ursprungsmythen, welche charakteristisch für die heideggerschen „Holzwege“ waren, doch wie bei jenen handelt es sich bei den antideutschen Fallenstraßen um reine Sackgassen. Gerade für die Minisparte der Antideutschen, bei denen man nie so recht weiß, ob sie nur einen alten Greis oder eine schon tote Leiche darstellen, und die Existenzialontologie oberflächlich unablässig „kritisieren“, gilt die „Ironie der Geschichte, dass sich die ‘deutsche Ideologie‘ der völkischen Blutsnationalität zumindest teilweise durchaus für den gesamtwestlichen Ausgrenzungsimperialismus instrumentalisieren läßt“8

Ausgehend von ihrer Hypostasierung des prototypischen Einzelindividualsubjekts – gemäß ihrer eher nach- als spätbürgerliche Subjektontologie am besten als rechtsstaatsbürgerliche juristische Person auftretend – erfolgt prompt die Leugnung sowohl des gesellschaftlichen als auch des androzentrischen Unbewussten, da es „sich der Bestimmung entzieht.“9 Dass es sich dabei ausschließlich um ihre Bestimmung handelt, verschweigen sie munter. Die Wert-Abspaltung, welche die Kritik bis in das Unbewusste zu verfolgen hat, betrachten sie als „eine Spaltung des Unbewussten in zwei Sphären,“10 ohne zu bemerken, dass dies nur die zwei Seiten derselben Medaille sind. Keineswegs wird auf das gesellschaftliche Unbewusste etwas „abgewälzt“,11 vielmehr wurde es von der Wert-Abspaltungs-Kritik erst richtig entwickelt.

Selbstverständlich ist die Kategorie des Geschlechts zwar nicht existenzialontologisch, aber dafür gesellschaftlich-UNBEWUSST gemacht, statt naturalistisch-heideggerianisch einfach so „geworden“.12

Die antideutschen Sektenmitglieder verkennen, dass gerade die „Desexualisierung des Sexus“ (Adorno) ein Index der Denaturalisierung des Menschen ist. Gerade deshalb ist die postmoderne Dissoziation des Triebes in (darauf legt die Bahamas großen Wert) das Bedürfnis, wie sie Daniel Späth formulierte, sehr viel treffender als das Festhalten an den anatomischen Passagen Freuds (Die Anatomie sei das Schicksal), was wiederum die Möchtegerngenitalforscher der Bahamas zu präferieren scheinen – wie sie ja auch den androzentrischen Penisneid dem kritisch-feministischen Phallusneid vorzuziehen meinen und der psychoanalytischen Intention schon dadurch den Rest des Stachels ziehen, der ihr noch geblieben ist. Dialektik auf ihren Gegenstand anzuwenden, scheint ihnen längst nicht mehr möglich zu sein.

Auf den Bahamas hingegen geht man nun mit Bezug auf die absurdesten Stellen bei Marx und Freud von einer „natürlichen Arbeitsteilung“ zwischen Männlein und Weiblein zur Kinder „produktion“ aus und vollzieht einen biologistischen Backlash, der sogar eine Lanze bricht für „Mutterideologien und Bindungstheorien (…), da sie eine biologische (…) Realität ansprechen.“13 Nur Mütter und nicht Frauen würden im „warenproduzierenden Patriarchat“ unterdrückt werden14 und Männer seien, da sie nicht schwanger werden könnten, naturalistisch-automatisch nicht an der „natürlichen“ Reproduktion beteiligt. Statt einer durchaus auch gesellschaftlich-unbewussten Wert-Abspaltung, sei das asymmetrische Geschlechterverhältnis eine bewusste Entscheidung der Frauen, denn „Frauen wissen, dass sie weniger verdienen, und bleiben daher eher als Männer zu Hause, um die Kinder zu versorgen.“15 Satt androzentrischen gesellschaftlichen Strukturmechanismen, die sich durchaus auch in die Einzelnen einschreiben, ohne dass diese deswegen völlig in ihrem Begriff aufgehen, fokussieren die Bahamas auf neblige, unergründbare „verborgene Wünschen“ der Frauen und beweisen damit ihre Haltung, die eher an Fifty Shades of Grey erinnert oder an die von Daniel Späth beschriebene „androzentrische Übergriffigkeit“, in der nicht selten die Vergewaltigung zum „Wunsch“ der Frau erklärt wird.

Die angeblich „geschlechtsunabhängige (..) Verdrängung des weiblichen Genitals“ wird auf der Karibikinsel als menschlich „notwendig“ (!) betrachtet, da „die realen Frauen eine peinliche (!) Erinnerung“ seien.16 Von der Wertvergesellschaftung ist hier keine Rede, es handle sich vielmehr um eine anthropologistische Konstante, die einfach nicht zu ändern sei. Man (oder auch frau) kann es sich eben äußerst einfach machen, indem statt Gesellschaftskritik schlichtweg positivistische Naturforschung bzw. sogar -affirmation betrieben wird.

Ähnlich liest sich die Absage an einen Zusammenhang von Wert und Todestrieb. Die Frage des dialektischen Zusammenhangs tun sie einfach ab. Es sei nämlich „ganz einfach: Natürlich (!) nicht.“ Derart soll die Kritik untersagt werden; auch müsse man bezüglich des kriseninduzierten Todestriebes „darauf verzichten, ihn politisch zweckzuentfremden.“17 Man soll ihn also naturalistisch auffassen und nicht anders. All dies dient nur der Abwehr der fundamentalen Bedeutung von universeller Konkurrenz und finaler Krise für die Herausbildung des Todestriebs. Der Todestrieb sei dann angeblich nach Freud sogar der Glückstrieb (!),18 womit das Sein zum Tode Heideggers schließlich restlos dem antideutschen Sein zum Wert entspricht, da der Wert ein glückliches Leben verspräche. In dem Maße, in dem sie sich dem androzentrischen Wert und dessen psychischem Formprinzip verschreiben, müssen sie auch die bisher (!) drei narzisstischen Kränkungen, welche den Antideutschen beigebracht wurden, hart treffen: Robert Kurz, der mittels der kategorialen Krisentheorie dem Wert seinen Ewigkeitsanspruch nahm und in seinen Schriften über die Weltordnungskriege bewies, dass der Westen nicht der Hort der Freiheit ist; Roswitha Scholz, deren Entwicklung der Wert-Abspaltungs-Kritik sowohl die objektivistische fundamentale Wertkritik als auch die drei Wellen des verkürzten Feminismus überwand und somit die erste umfassende Ausformulierung einer patriarchatskritischen Kapitalismuskritik lieferte und Daniel Späths umfassende Aufklärungs- und Vernunftkritik, die sich nun auch auf das Gebiet der Psychoanalyse und ihr zentrales Motiv, den Ödipuskomplex, richtet.

Der Vorwurf, dass sich die Wert-Abspaltungs-Kritik nur dadurch veranlasst fühlt, dass es ihr nicht mehr möglich sei „als Berufstheoretiker ihre Brötchen zu verdienen“19 ist einer jener typisch-bahamitischen personal-methodologischen Individualismen. Robert Kurz selbst hat schließlich darauf hingewiesen, dass der „Speck der fordistischen Vergangenheit noch ganz schön dick“ ist, die Krisentheorie also deshalb gar nicht individualistisch motiviert ein kann. Auch hat er darauf aufmerksam gemacht, dass man statt auf „absolute Logik und Wahrheit“20, wie es die Bahamas denunziatorisch meint, „das besondere Schwergewicht auf das Problem des Gesetzes der Negation der Negation“ (Kurz) zu legen habe. Das tertiäre Dorfdeppentum des Wertfetischs, den es bei Marx gar nicht gibt, sondern das ihn selbst erst positivistisch erschaffen musste, verklärt derart „die gebrochene Totalität der Spätpostmoderne“ und antwortet auf diese mit immer wieder erfolgenden Versuche der öffentlichen Ausschaltung radikaler Patriarchats- und Krisenkritik zum Zwecke der Selbstberuhigung. Derart legen sie ihre eigenen „sozialpsychologischen Schranken“ (Späth) unverhohlen offen dar. Durch ihre Leugnung der „psychischen Substanz“ rücken sie sich selbst in die Verwandtschaft von Jacques Lacan, dessen sprachreduktionistischen Ergüsse eben jenem selben Reflex folgten.

Nun: getroffene Hunde bellen halt. Man könnte nun getrost einwenden, dass Hunde, die bellen wenigstens nicht beißen; aber so einfach ist es dann doch nicht, denn zum einen bellen sie auf wegen den Äußerungen Daniel Späths und vertreten andererseits gleichzeitig einen militaristischen Bellizismus. Es sind solche deutschen Neocons undTrumpfans, die allen Frauen den Schleier vom Kopf reißen wollen, aber nicht in der Lage sind, vor der eigenen Haustür zu kehren, es sei denn, es geht um das intellektualistisch verpackte „Ausländer raus!“ Zu ihrem Bedauern werden ihnen jedoch ihre Waffenbrüder der USA wohl kaum mit einem Flächenbombardement gegen EXIT zur Hilfe eilen. Also bleiben ihnen – mutterseelenallein – nur Psychospielchen übrig, jener „Psychologismus für Arme“, den Robert Kurz und Daniel Späth schon zur Genüge kritisiert haben. Für sie gilt es, Wert-Abspaltungs-KritikerInnen als unmündig zu denunzieren, und gleich noch einen redaktionellen Vormund für diese zu fordern. Als solcherart Zensurbehörde haben die Antideutschen sich immer schon aufgespielt. Aber obwohl sie immer noch gewisse Berliner Medien wie die Jungle World oder Konkret dominieren, scheint ein Ende dessen langsam in Sicht zu sein. Nicht zuletzt die Wert-Abspaltungs-Kritik nimmt ihnen ihre ideologische Luft zum Atmen und entlarvt ihre Texte als eine einzige Farce. So sehr sie den Wert-Abspaltungs-KritikerInnen noch zugutehalten, „allesamt belesene Leute“21 zu sein, so tief müssen sie schließlich unter die Gürtellinie gehen, um diese doch noch zu denunzieren. Dies geht so weit, dass sie sich nicht erblöden, Daniel Späth „tatsächlich eine psychoanalytische Therapie zu empfehlen“22 – also jene postmoderne Form des Teeren und Federns androhen, das früher gerne am Schwarzen oder jedem, der irgendwie gegen die örtliche „Vernunft“ und Moral verstoßen hatte, verübt wurde.23

Nach der Leichenfledderei an Robert Kurz versuchen sich die Aufmerksamkeitsdefiziten nun sogar an einer Spaltung der Wert-Abspaltungs-Kritik. Indem Anselm Jappe aber als jemand dargestellt wird, mit dem man aus ihrer Perspektive „wenigstens noch reden könne“24, wird einfach mal ganz unterschlagen, dass dieser seine Meinung gegen die Antideutschen schon sehr gründlich dargelegt hat25 und dass es unserer Ansicht nach diesbezüglich eine sehr einheitliche Haltung in wert-abspaltungs-kritischen und nahestehenden Kreisen gibt. Eine feindliche Übernahme scheint von daher eher unwahrscheinlich.

Die Bahamas-Fraktion scheint besonders reizvoll für akademische Sprachfaschisten, die sich von den postmodernen kaum unterscheiden, mit der antiakademischen Sprache der Wert-Abspaltungs-Kritik aber überhaupt nicht zu Rande kommen. Auch auf dieser Ebene spiegelt sich nämlich, Roswitha Scholz hat in ihren Büchern immer wieder darauf hingewiesen, das Wesen der Wert-Abspaltungs-Kritik wider. Wie eine Deutschleistungskurslehrerin streichen die Grammikkritikerinnen nun lieber jegliche angeblich falsche Präposition an, um ja auf den Inhalt des Geschriebenen nicht eingehen zu müssen. Ihr sprachkritisches Niveau entspricht ziemlich genau demjenigen Bastian Sicks (Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod), inwieweit solche Spielchen jedoch im Rahmen einer Kritik des identifizierenden Denkens Sinn machen, bleibt vorerst unklar. In diesem Sinne ist jede „falsch“ verwendete Präposition, jedes fehlende Komma und jede „Fehlübersetzung“ als Widerspruch aufrechtzuerhalten gegen solch deutschtümelndes und ultrapatriarchales „Der Ton macht die Musik!“, mit dem Bahamiten versuchen, ihre KritikerInnen zu infantilisieren.

Wie Sherlock Holmes, der vor allem durch seine frauenverachtenden und rassistischen Verallgemeinerungen zu einem Prototyp des androzentrischen Subjekts konvergierte, der in zahlreichen Pastiches seine Neuauflage fand, pflegen diese Leute einen rein kryptologischen Bezug zu ihren Gegenständen und der Sprache, der in jeder Zeichenfolge ein Akro- oder Apronym mit einer tiefer dahinterliegenden Bedeutung zu entziffern meint. Mit Sherlock Holmes, der Wagner verehrte und verteidigte, teilen die Antideutschen ferner ihre klammheimliche Vorliebe für Antisemiten wie Kant und müssen diese vor jeder Kritik bewahren. Ganz in der positivistischen Verfasstheit des Meisterdetektivs Holmes werfen die Bahamiten nun auch der Wert-Abspaltungs-Kritik im Endeffekt mangelnde Wissenschaftlichkeit beziehungsweise „Beweisbarkeit“ der Wert-Abspaltung vor, ohne zu beachten, dass sich die Redaktion der EXIT anders als die antideutschen Bürgerideologen – jene Wunschstaatsfeinde mit Lehrstuhl – Zeit ihres Bestehens explizit gegen den akademischen Betrieb gewendet hat und sich nie mit einer Karriere in diesem abspeisen ließ. Der Inhalt des absurden Vorwurfs der „permanenten Verwechslung und Vertauschung psychoanalytischer Begriffe“26 wäre viel eher zu betrachten als bewusster Frühjahrsputz in der Begriffsrümpelkammer, mit dem Robert Kurz begann, während die Antideutschen nach wie vor im verstaubten Wachsfigurenkabinett der imperialen Glanzzeit hinterhertrauern und sich an den Erinnerungen laben. So in etwa sieht dann die Engführung der Kritischen Theorie auf der Höhe der Vergangenheit aus – sie ist restlos erodiert oder korrodiert. Übrig bleibt nur theoretischer Rost, der mit dem alten immer schon trügerischen Glanz der Aufklärung rein gar nichts mehr gemein hat außer das alte Eisen. Wer dies nicht kapieren will, sollte sich lieber in eine Schule für angehende Psychotherapeuten einschreiben und sich dort in „Begriffsschärfung“ üben, die aber das 20. Jahrhundert niemals verlassen wird. Auch wenn die reflektierte Psychoanalyse, die durchaus auch als „Konstitutionstheorie der psychischen Form“ (Späth) zu betrachten ist, als taugliches Analyseinstrument des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft dient, bietet sie einigen übereifrigen Monotheoretikern automatisch die Möglichkeit, mittels „orthodoxer“ psychoanalytischer „Begrifflichkeiten“, die politischen GegnerInnen in unzulässiger Weise zu denunzieren oder gleich als völlig plemplem zu pathologisieren. Die Antipathien gegenüber der Psychoanalyse werden durch die falsche Verwendung der Freudschen Lehre als psychologistische Tricktechnik im ideologischen Scheingefecht nur noch angefacht.

Wenn die Bahamasfraktion nun schreibt, dass sie „gar nicht Recht behalten wollen“,27 belegen sie schon damit die eigenen, sie scheinbar quälenden Selbstzweifel. Weiterhin an den längst versiegten Zitzen der Vernunft und des Werts nuckelnd, plätschert die antideutsche „Kritik“ auf der gesellschaftlichen Oberfläche mit kleinteiligen Arrangements spielend vor sich hin. Davon, dass sie mit noch ein oder zwei weiteren Ergüssen solcher Art schwanger gehen, darf man wohl getrost ausgehen. So ist dieser Artikel vorerst nur eine weitere geplatzte Beule dieser Pest der Linken beziehungsweise „dieser Ausgeburt linker Niedergangsgeschichte.“ (Kurz) Wenn auch der Titel der aktuellen Ausgabe „Die Insel“ lautet, bleibt wohl kaum zu hoffen, dass die „teutonischen Yuppies“ (Roswitha Scholz) jemals wirklich „auf die Bahamas auswandern“ (Knut Mellenthin), denn dafür sind sie schlichtweg viel zu deutsch.

Würden sie sich einmal an die eigene Nase fassen, könnten sie anfangen, sich zu fragen, ob es nicht vielmehr der eigene Wasserkopf ist, der sie die eigene Geburt als schwerst traumatisierend empfinden ließ, was sich anscheinend in ihren „therapeutischen Sitzungen und LSD-Erfahrungen“28 immer wieder offenbart. Derweil sei der Bahamas empfohlen, nicht nur ihren Maul, sondern lieber all ihre Mäuler und Stifte zu halten, denn ihr Winseln wird unerträglich. Aber Mutterideologie wie diese wird weiterhin auf Kritik stoßen, bis solche Käseblätter sich verdienterweise endlich auflösen, ohne ihre ersehnte Abwrackprämie kassiert zu haben. Bis dahin sind sie eine nur mehr seltene, diffundierte Ausnahmeerscheinung von TheoretikerInnen, deren Texte aber selbst zusammenaddiert nur Hokuspokus formen.



 

 

Nota prévia

Que a crise fundamental afecta, além da reprodução material, também a reflexão espiritual é o que se pode ver não em último lugar no interior da crítica social. Os debates conduzidos pela esquerda criticamente desarmada, teoricamente tornada superficial e hoje ela própria se tornando bárbara com as circunstâncias não estão à altura do tempo nem lá perto, aplicando-se isto ultimamente de modo especial às „Bahamas“, cuja pretensão de legitimidade no sentido da „teoria crítica“ há muito que desapareceu. Assim, eles aumentam o fogo contra a crítica da dissociação-valor. Uma vez que a „crítica categorial“, naturalmente, não pode referir-se à ateoria da esquerda encenada em qualquer subterrâneo abandono, nem tornar-se nisso, calha bem que tenha sido enviada para a redacção a seguinte polémica, que aqui documentamos com gosto.

A redacção da EXIT!, Julho 2016

 

Hannah Odenbach e Amelia Xiomara

Ortodoxia hipermasculina em vez de limite categorial?

Apesar de, ou talvez porque a crítica da dissociação-valor não é entendida por muitos opositores, há anos que ela anda na boca de toda a gente. Assim, por exemplo, um em cada dois artigos da revista “sobre a totalidade” Mole (1) refere-se agora decididamente a Roswitha Scholz. Não se pode aqui explicar com mais detalhe em que medida esses textos fazem justiça à crítica da dissociação-valor. No entanto agora Katharina Klingan e Paulette Gensler, duas críticas da ideologia das quotas, também deixaram a sujeira contra a crítica fundamental da dissociação-valor nalgumas páginas da revista belicista e misógina Bahamas. (2) A seita crítica da ideologia simplesmente não vai dar descanso. Presumivelmente eles também não podem simplesmente fazê-lo porque, caso contrário, quase ninguém leria as suas folhecas. Então têm de evidenciar-se à custa da crítica da dissociação-valor, porque não conseguem produzir algo de teoricamente substancial. Mesmo a crítica do valor fundamental objectivista, felizmente ultrapassada pela EXIT!, era e continua a ser para eles uma farpa cravada nos olhos ensanguentados – e como o ciclope Polifemo na Odisseia rodam agora descontrolados, gritando pelo super-pai – ou melhor, pelos super-pais. No entanto, uma vez que não podem envolver-se com a crítica da dissociação-valor (mais concretamente, colocam-se de forma bastante activa à defesa contra ela), o seu grito é tão sem sentido como o „Ninguém!“ do ciclope. Aqui eles consideram-se o valente Ulisses, em que Adorno e Horkheimer já reconheceram de modo equivocado e totalmente a-histórico o sujeito burguês masculino e branco ocidental [MBO], o qual somente foi realizado com o princípio da forma capitalista, ou seja, apenas nasceu do capital. Muito no espírito neoliberal dos seus comparsas androcêntricos tardo ou pós-iluministas, as duas autoras apresentam aqui a tese de um eclectismo sociologístico, segundo o qual o mercado sozinho aboliria já em breve as relações assimétricas de género, ou seja, o „patriarcado produtor de mercadorias“ (Roswitha Scholz). O próprio jovem Marx, com o qual a crítica da dissociação-valor de resto não tem nada a ver, teria desafiado para um duelo tais pessoas, que proclamam isto em seu nome. Para o seu projecto, elas constroem uma mistura de biologismo militante e, além do misticismo do valor, agora também um enérgico misticismo maternal. Com este fetichismo uterino formulado cientificamente, partem em cruzada contra a crítica da dissociação-valor, para defender das supostas usurpações da crítica feminista categorial a família burguesa, que até no plano da psicologia social já está sempre sujeita a um princípio formal androcêntrico. Assim se tornam numa criatura bem patética. Elas ladram como um Cérbero pós-moderno que pretende guardar o reino da morte – aqui a crise final – da crítica da dissociação-valor e nem sequer percebe que o tempo desse reino há muito chegou ao fim.

A sua própria matriz, dominada pelos homens e endeusadora do valor, força-as aqui a uma existência de homens que tomam o desejo pela realidade. Na psicanálise por elas considerada supostamente „ortodoxa“ – os intermináveis motivos bíblicos desses círculos dão geralmente muito que pensar – isto significa identificação com o agressor, este último na forma dos seus „companheiros“ do sexo masculino. Assim, elas são apenas a outra face da medalha androcêntrica em tempos de „asselvajamento do patriarcado“ (Scholz), ou seja, a contraparte dos militantemente bonzinhos „adornitas encasacados“ (Späth). De forma ainda mais androcêntrica que o marxismo do movimento operário, para elas o feminismo já nem sequer é uma mera contradição secundária, que deve ser ignorada, mas é considerado como “simplesmente inexistente“. Apesar de todas as vestes  pseudopolémicas elas são afinal tão hipersensíveis que não aguentam de modo nenhum que Daniel Späth tenha posto o seu sagrado Freud de pé, situação em que mais concretamente nessas circunstâncias com isso ele impediu simplesmente que os executores da „ideologia anti-alemã“ (Kurz) continuem a mutilar o Marx exotérico e Freud. Depois de Thomas Maul já ter evidenciado que gostaria simplesmente de „penetrar com seu grupo de apoio nos belicistas ocidentais no estádio de completa paralisia teórica e não na crítica radical da dissociação-valor“, o cãozinho fraldiqueiro, que parece considerar-se um cão de guarda, agora recebe portanto apoio, mas, como era de esperar, os „Mujahidin do valor“ (Robert Kurz) atiram bem por cima do seu alvo ou visam demasiado curto. Mas quem adoça a boca à redacção dos mares do sul com mel suficiente, garantindo assim um lugar no hall of fame da economia da atenção da crítica da ideologia, pode deixar que lhe dêem uma palmadinha nas costas e imaginar ter aqui havido mesmo crítica da dissociação-valor ou até tê-la atingido. Ambas as autoras alinham assim nesta meta-associação masculina, em que um homem ou especialmente também uma mulher tem de adaptar-se, se pretende obter reconhecimento. Justamente porque a dissociação-valor se consuma num metaplano, também as mulheres, os negros, as lésbicas etc. podem muito bem nele participar, para o que o tratado fornece um exemplo perfeito. Aqui a „Stasi da razão masculina e branca ocidental“ (Späth) seria muito melhor que se dissolvesse num círculo evangélico de leitura da Bíblia, podendo aí exercer animadamente a exegese linguística para representar a ortodoxia correcta no seu gesto inquisitorial. Não seria surpresa nenhuma vê-los em breve ao lado dos fundamentalistas defensores da vida, com cruzes às costas através de Berlim. Alternativamente, poderia dar-se-lhes um passe permanente para o museu de história natural mais próximo, para que pudessem continuar a entregar-se ao seu naturalismo, sem continuarem a incomodar aqueles que aspiram a uma crítica da sociedade

O que resta de momento são aqueles pequenos grupos de nicho, como os fetichistas da universidade No Tears for Krauts que, de modo bastante semelhante ao comediante hipster Jan Böhmermann, que a si próprio se considera um crítico social, gostam de colocar um texto falso na Phase 2, para depois eles próprios o criticarem, saltando duma posição para a outra – o que mostra que os textos, se ainda o são, já são apenas solilóquios. Tanto quanto é presunçosa a crítica à sua própria imitação, assim são tépidas as produções próprias sérias, provando que a própria ideologia, tal como a troca por ela fetichizada, há muito se tornaram insubstanciais. São motivadas pelo  „tédio narcisista“ (Lasch) e pelo desejo de um „valor de atenção“, em vez de terem um assunto sério, o que por sua vez exigiria uma atitude consequente. Em vez de submeterem seus textos „reais“ a uma crítica tão fundamental como a dos seus textos falsificados, eles tentam desesperadamente fazer com que a crise final do modo de produção capitalista se extinga com champanhe e caviar. Aqui não constitui surpresa nenhuma que se refiram em grande parte ao comentador Wolfgang Pohrt que entretanto afirma e festeja abertamente o capitalismo. Afinal eles já sempre reforçaram a componente da teoria crítica hostil à teoria e ignoraram alegremente ou até esconderam os aspectos críticos da razão e do iluminismo.

O histerismo selvagem que apesar disso se segue em direcção à EXIT só prova que os seus próprios „limites internos“ os obrigam a uma permanente reacção aos outros, pois com o desaparecimento do trabalho abstracto a „substância psíquica“ já não pode ser construída sem exterior. O resultado é apenas uma mistura selvagem de citações escolhidas aleatoriamente, cujo contexto provavelmente só existe no inconsciente dos bahamitas – com o que esses exemplares da crítica da ideologia exprimem uma impressão bastante explícita do „inconsciente social androcêntrico“ (Scholz). A sua „força“ consiste apenas no facto de que eles ainda pioram insuportavelmente a ideologia maternal, que já estava manifestamente presente em Adorno e Horkheimer. O artigo inteiro está, finalmente, desde o início relacionado com o individualismo (metodológico) biologista, que tenta negar a dissociação-valor num plano ou metaplano superior de abstracção, sendo que ela continua a aparecer em toda a parte com toda a clareza; ainda que não imediatamente apreensível na acepção do positivismo. Naturalmente que se referem aqui aos dois revisionistas da psicanálise, Sándor Ferenczi e Otto Rank, – distinguidos sobretudo pela barba – que a crítica feminista da psicanálise Lilli Guest acusou com razão de fetichização da mãe, obscurantização e esoterização. Afinal seria „quase impossível carregar a tocha da verdade através de uma multidão sem chamuscar a barba de alguém“ (Lichtenberg). Mas, de qualquer maneira, uma barba não faz um filósofo.

Também as Bahamas parecem agora ter chegado ao sabor da ciência natural ou, como eles dizem, da „bioanálise“. Trata-se aqui de um reducionismo darwinista e em parte mesmo lamarckiano, que acaba por desembocar consequentemente numa pura antropologia, diametralmente oposta à crítica social negativa das categorias e que sobretudo critica à crítica da dissociação-valor um „feminismo sem mulheres“ (3) ou um „marxismo sem pessoas“ (4), por não considerar suficientemente os seus amados pseudo-sujeitos burgueses e em vez disso olhar „por trás das costas“ (Marx) dos protagonistas para a história da imposição lógico-categorial do capital e da sua actual dessubstanciação.

O “ser humano em geral”, observado e imediatamente construído do lado anti-alemão, que eles curto-circuitam com o sujeito MBO burguês, teria contudo ainda, no jargão anti-alemão, o desejo da „verdadeira (!) gravidez“ (5), „de regressar ao estádio original (!) na água, percorrendo a ascendência animal.“ (6) Isto é agora mitologia, num plano já insusceptível de ser conseguido por qualquer Homero. O arrazoado é que „a criança anseia por regressar literalmente à (!) mãe.“ (7) Assim se desloca a auto-proclamada crítica da ideologia para o mundo dos contos de fadas, que já representa sempre uma projeção do desejo e uma narração puramente masculinas e está muito longe da crítica social radical antipatriarcal. Como se o Jargão da autenticidade nunca tivesse existido, eles deleitam-se agora com os mitos da origem característicos dos „caminhos errados“ de Heidegger, tratando-se assim, tanto no caso das estradas armadilhadas anti-alemãs como no caso destes, de puros becos sem saída. Precisamente no caso da mini-divisão dos anti-alemães, de quem nunca se sabe muito bem se representam apenas um velho idoso ou um cadáver já morto e que “criticam” incessantemente de modo superficial a ontologia existencial, aplica-se a „ironia da história de que a ‚ideologia alemã‘ da nacionalidade étnica do sangue pode perfeitamente ser instrumentalizada, pelo menos em parte, pelo imperialismo de exclusão de todo o Ocidente“ (8).

A partir da sua hipostasiação do prototípico sujeito individual isolado – de acordo com a sua ontologia do sujeito, mais pós- do que tardo-burguesa, de preferência ocorrendo como pessoa jurídica civil do Estado de direito – segue-se imediatamente a negação do inconsciente, tanto social como androcêntrico, uma vez que „foge à determinação.“ (9) Elas escondem alegremente o facto de se tratar aqui exclusivamente da sua determinação. Consideram a dissociação-valor, que prosseguiu a crítica até ao inconsciente, „uma divisão do inconsciente em duas esferas“ (10), sem perceber que estas são apenas as duas faces da mesma moeda. De maneira nenhuma é “passado” algo para o inconsciente social (11), pelo contrário, esse algo apenas foi realmente desenvolvido pela crítica da dissociação-valor.

Naturalmente que a categoria género não é existencial-ontológica, mas feita social e INCONSCIENTEMENTE, em vez de simplesmente “devinda” à maneira heideggeriana-naturalista (12).

Os membros da seita anti-alemã não reconhecem que a própria „dessexualização do sexo“ (Adorno) é um índice da desnaturalização do ser humano. É precisamente por isso que a dissociação pós-moderna do desejo na necessidade  (a que a Bahamas dá grande valor), tal como formulada Daniel Späth, é muito mais adequada do que o apego às passagens anatómicas de Freud (A anatomia seria o destino) que, por sua vez, os pseudo-investigadores genitais da Bahamas parecem preferir – como também dizem preferir a inveja do pénis androcêntrica à inveja do falo da crítica feminista e, já por isso, retiram o resto do ferrão que ainda  existe na intenção psicanalítica. Há muito tempo que já não lhes parece ser possível aplicar a dialéctica ao seu objecto.

Pelo contrário, agora nas Bahamas parte-se de uma „divisão natural do trabalho“ entre homenzinhos e mulherzinhas para a „produção“ de crianças, com referência aos lugares mais absurdos em Marx e Freud, e consuma-se uma reacção biologista, que intervém mesmo a favor de „ideologias maternais e teorias da vinculação (…), porque … apelam para uma realidade biológica” (13).  Somente as mães e não as mulheres teriam sido oprimidas no „patriarcado produtor de mercadorias” (14), e os homens, como não podem engravidar, não participariam natural e automaticamente na „reprodução natural“. Em vez de uma dissociação-valor absolutamente também social e inconsciente, a relação de género assimétrica seria uma decisão consciente das mulheres porque „as mulheres sabem que ganham menos e, portanto, permanecem mais do que os homens em casa para cuidar das crianças.“ (15) Mecanismos sociais estruturais intensamente androcêntricos, que também se inscrevem perfeitamente nos indivíduos sem que estes fiquem por isso completamente absorvidos no seu conceito, são focalizados pelas Bahamas em „desejos ocultos“ nebulosos e insondáveis das mulheres, assim provando que a sua posição mais faz lembrar As cinquenta sombras de Grey, ou a “usurpação androcêntrica” descrita por Daniel Späth, em que não raramente a violação é explicada com o „desejo“ da mulher.

O “recalcamento dos órgãos genitais femininos“ supostamente “independente do género…” é considerado na ilha caribenha como humanamente „necessário“ (!), uma vez que „as mulheres reais seriam uma estranha (!) recordação“. (16) Não se fala aqui nada da socialização do valor, pelo contrário, trata-se de uma constante antropológica que simplesmente não se poderia mudar. Para um homem (ou também para uma mulher) a coisa pode tornar-se extremamente fácil, pois em vez de crítica social faz-se simplesmente pesquisa positivista ou mesmo afirmação da natureza.

Da mesma forma se lê a recusa de uma relação entre valor e pulsão de morte. Elas põem simplesmente de lado a questão da relação dialéctica. Na verdade, é „bastante simples: claro (!) que não „. Assim se pretende proibir a crítica; também relativamente à pulsão de morte induzida pela crise temos de „recusar-nos a usá-la politicamente.“ (17) Deve-se percebê-la de modo naturalista e não de outra forma. Tudo isso só serve para rejeitar a importância fundamental da concorrência universal e da crise final para o surgimento da pulsão de morte. A pulsão de morte seria então, supostamente segundo Freud, até mesmo a pulsão da sorte (!), (18) com o que o ser para a morte de Heidegger corresponde inteiramente ao ser para o valor anti-alemão, em que o valor prometeria uma vida com sorte. Na medida em que estão comprometidas com o valor androcêntrico e seu princípio formal psíquico, elas também têm de ser duramente atingidas pelas até agora (!) três feridas narcisistas que foram inflingidas aos anti-alemães: Robert Kurz, que por meio da teoria da crise categorial retirou ao valor a sua pretensão de eternidade e provou em seus escritos sobre as guerras de ordenamento mundial que o Ocidente não é um refúgio para a liberdade; Roswitha Scholz, cujo desenvolvimento da crítica da dissociação-valor suplantou tanto a crítica do valor fundamental objectivista como as três ondas do feminismo redutor e com isso apresentou a primeira reformulação abrangente de uma crítica do capitalismo crítica do patriarcado; e a abrangente crítica do iluminismo e da razão de Daniel Späth, que agora também se dirige ao domínio da psicanálise e ao seu tema central, o complexo de Édipo.

A acusação de que a crítica da dissociação-valor apenas pode ser provocada por já não ser possível „ganhar o pão como teórico profissional“ (19) é um daqueles individualismos metodológicos pessoais tipicamente bahamitas. O próprio Robert Kurz acabou por observar que „o toucinho do passado fordista é muito grosso ainda“ e por isso a teoria da crise não pode motivar uma pessoa em termos individualistas. Ele também fez notar que em vez de „lógica e verdade absolutas“ (20), como as Bahamas dizem denunciatoriamente, se deve dar “particular atenção ao problema da lei da negação da negação“ (Kurz). O terciário fazer do fetiche do valor o palhaço da aldeia, que não existe em Marx, mas que apenas positivistamente teve de ser criado, explica assim „a totalidade quebrada da pós-modernidade tardia“ e responde a esta com tentativas cada vez mais repetidas de exclusão pública da crítica radical da crise e do patriarcado, com propósito auto-tranquilizador. Deste modo colocam os seus próprios „limites sócio-psicológicos“ (Späth) de forma descaradamente aberta. Com a sua negação da „substância psíquica“ elas aproximam-se do parentesco com Jacques Lacan, cujos desabafos linguisticamente reducionistas seguiam justamente aquele mesmo reflexo.

Ora, cão atingido pára de ladrar. Poderia então contrapor-se confiadamente que os cães que ladram pelo menos não mordem; mas não é assim tão simples, pois, por um lado, eles ladram por causa das observações de Daniel Späth e, por outro lado, representam ao mesmo tempo um belicismo militarista. Há os tais neocons e fãs de Trump alemães que querem rasgar o véu da cabeça de todas as mulheres, mas não estão em posição de as colocar porta fora, ou seja, trata-se do „estrangeiros fora!“ em embalagem intelectual. Com muita pena sua, no entanto, muito dificilmente os seus irmãos de armas dos EUA virão a correr ajudá-los com um bombardeamento de superfície contra a EXIT. Resta-lhes portanto – completamente sozinhos – apenas joguinhos psicológicos, aquele „psicologismo para pobres“ que Robert Kurz e Daniel Späth já criticaram suficientemente. Para eles trata-se de denunciar os/as críticos/as da dissociação-valor como crianças, e até mesmo de exigir imediatamente um tutor na respectiva redacção. Os anti-alemães já sempre se foram armando em departamento de censura. Mas, mesmo se eles ainda predominam em certos média berlinenses, como a Jungle World ou a Konkret, o fim desse predomínio parece estar lentamente a ficar à vista. Não em último lugar, a crítica da dissociação-valor retira-lhes o ar ideológico que respiram e desmascara os seus textos como uma autêntica farsa. Quanto mais eles ainda tenham em consideração os/as críticos/as da dissociação-valor como sendo „no conjunto gente erudita“ (21), tanto mais baixos têm de ser os seus golpes para ainda os/as denunciar. Isto vai tão longe que chega ao ponto de não se coibirem de „recomendar realmente uma terapia psicanalítica“ (22) a Daniel Späth – ou seja, ameaçam com aquela forma pós-moderna de alcatrão e penas que antes costumava ser usada de preferência contra o preto, ou contra quem de alguma forma tivesse violado a „razão“ e a moral locais. (23)

Depois do assalto ao cadáver de Robert Kurz, agora tentam a sua sorte na falta de atenção a uma cisão na crítica da dissociação-valor. Sendo Anselm Jappe apresentado como alguém com quem „pelo menos ainda se pode falar“ (24), é completamente escamoteado que este já explicou muito detalhadamente a sua opinião contra os anti-alemães (25) e que a nosso ver há a este respeito uma posição muito unida nos círculos da crítica da dissociação-valor e próximos. Uma tomada hostil parece, portanto, muito improvável.

A fracção Bahamas parece particularmente atraente para os fascistas da linguagem académicos, que pouco diferem dos pós-modernos, mas que em geral não lidam com a linguagem anti-académica da crítica da dissociação-valor. Também neste plano se reflecte a essência da crítica da dissociação-valor, para o que Roswitha Scholz tem repetidamente chamado a atenção nos seus livros. Quais professoras dum curso intensivo de alemão, as críticas da gramática assinalam agora com gosto qualquer preposição alegadamente errada, a fim de não terem de ir ao conteúdo do que está escrito. O seu nível de crítica linguística corresponde praticamente ao de Bastian Sick (Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: O dativo é para o genitivo a sua morte), mas fica à partida por esclarecer até que ponto esses joguinhos fazem sentido no contexto de uma crítica do pensamento que deve estar identificado. Neste sentido, cada preposição „erradamente“ usada, cada vírgula em falta e cada „erro de tradução“ devem ser considerados contradições com o “Der Ton macht die Musik! [„O tom faz a música!“] maçadoramente preciosista com a língua alemã e ultrapatriarcal, com o qual os bahamitas tentam infantilizar os seus críticos.

Como Sherlock Holmes, que se tornou tendencialmente um protótipo do sujeito androcêntrico principalmente por suas generalizações misóginos e racistas, com re-edição em numerosos pastiches, essas pessoas cultivam uma relação puramente críptica entre os seus objectos e a linguagem, que julga decifrar em qualquer sequência de signos um acrónimo ou aprónimo com um significado mais profundo por trás. Com Sherlock Holmes, que reverenciou e defendeu Wagner, os anti-alemães também compartilham o seu amor clandestino por anti-semitas como Kant e têm de defendê-los de qualquer crítica. Bem na constituição positivista do detective mestre Holmes, os Bahamitas censuram agora à crítica da dissociação-valor, em última análise, a falta de cientificidade ou da „possibilidade de se provar“ a dissociação-valor, sem perceber que a redacção da EXIT, ao contrário dos ideólogos burgueses anti-alemães – esses aspirantes a inimigos do Estado com cátedra –, virou explicitamente o tempo da sua existência contra a vida académica e nunca se contentou com uma carreira nesta. O conteúdo da acusação absurda de „confusão e troca permanente de conceitos psicanalíticos“ (26) deveria muito mais ser considerado como uma deliberada limpeza de Primavera na arrecadação dos conceitos, com a qual Robert Kurz começou, enquanto os anti-alemães antes e depois choram como facto consumado a morte do esplendor imperial no museu de cera empoeirado e se animam com recordações. Assim, o reducionismo da teoria crítica parece algo ao nível do passado – está completamente degradado ou corroído. O que resta é apenas uma grelha teórica que já não tem absolutamente nada em comum com o velho e sempre enganoso esplendor do iluminismo excepto a sucata. Quem não quer perceber isto deve antes inscrever-se numa escola de aspirantes a psicoterapeutas e praticar lá o „afiar do conceito“, o qual no entanto nunca sairá do século XX. Embora a psicanálise reflectida, que também pode ser considerada perfeitamente como „teoria da constituição da forma psíquica“ (Späth), sirva como instrumento adequado de análise da relação entre o indivíduo e a sociedade, ela oferece automaticamente a alguns monoteóricos demasiado zelosos a possibilidade de, por meio de conceptualidades psicanalíticas „ortodoxas“, denunciar os adversários políticos de forma inadmissível, ou mesmo patologizá-los como completamente malucos. As antipatias em relação à psicanálise já só são alimentadas pelo uso errado da doutrina freudiana como tecnologia de animação psicologista na batalha ideológica simulada.

 

Quando a fracção da Bahamas agora escreve que „não querem ter razão“, (27) com isso já provam as suas próprias auto-dúvidas aparentemente atormentadoras. Daqui em diante, a “crítica” anti-alemã, chupada da teta há muito seca da razão e do valor, borbureja na superfície social com arranjos de pequena escala, brincando consigo mesma. Pode-se partir do princípio confiadamente que com mais uma ou duas ejaculações deste tipo elas vão engravidar. Por enquanto este artigo é assim apenas outra borbulha rebentada da peste da esquerda, ou seja, „desta aberração da história da decadência da esquerda.“ (Kurz) Se o título da última edição é „A ilha“, continua a ser pouco de esperar que os „yuppies teutónicos“ (Roswitha Scholz) alguma vez realmente „emigrem para as Bahamas“ (Knut Mellenthin), pois para isso eles são simplesmente demasiado alemães.

Se por uma vez olhassem para si mesmos, poderiam começar a perguntar-se se não será sobretudo o próprio hidrocéfalo burocrático que lhes fez sentir o próprio nascimento como extremamente traumatizante, o que parece revelar-se repetidamente nas suas „sessões terapêuticas e experiências com LSD“ (28). Entretanto será aconselhável que as Bahamas não só fiquem de bico calado, mas de preferência mantenham todas as bocas fechadas e canetas quietas, porque o seu ganir é insuportável. Mas ideologia maternal como esta continuará a deparar-se com a crítica, até que essas folhecas acabem finalmente por se dissolver como merecem, sem terem recebido o almejado prémio de abate. Até lá elas são apenas uma forma mais rara e difusa do fenómeno excepcional de teóricos/as cujos textos, mesmo todos juntos, formam somente Hocus Pocus.

 

(1) http://magazin.umsganze.org/wp-content/uploads/1.pdf.

(2) Katharina Klingan e Paulette Gensler: Das Wundmal der Wirklichkeit. Zur Verleugnung der ersten Natur in der Wertabspaltungskritik [O estigma da realidade. Sobre a negação da primeira natureza na crítica da dissociação-valor]. Bahamas 73. p. 68-78.

(3) Bahamas 73. p. 71

(4) Bahamas 73. p. 74

(5) Bahamas 73. p. 72

(6) Bahamas 73. p. 70

(7) Bahamas 73 p. 72

(8) Robert Kurz: Ökonomie der Ausgrenzung. Der globale Krisenkapitalismus und der Balkan, [Economia de exclusão. A crise global do capitalismo e os Balcãs], então ainda na Jungle World de 05.05.1999 . On-line: http://jungle-world.com/artikel/1999/18/30940.html.

(9) Bahamas 73. p. 69

(10) Bahamas 73. p. 69

(11) Bahamas 73. p. 69

(12) Ver. Bahamas 73. p.70.

(13) Bahamas 73. p. 70

(14) Ver Bahamas 73. p. 76

(15) Bahamas 73. p. 76

(16) Bahamap. 73. p. 72

(17) Bahamas 73. p. 74

(18) Ver. Bahamas 73. p.74.

(19) Bahamas 73. p. 73

(20) Bahamas 73. p. 73

(21) Bahamas 73. p. 69

(22) Bahamas 73. p. 69

(23) Cf.: Ritzmann, Iris: „Aus ‚Jaunerkindern’nützliche Bürger machen. Das Waisenhaus als aufgeklärte Erziehungsinstitution“ [„Fazer das crianças vadias cidadãos úteis. O orfanato como instituição de ensino esclarecida“]. In: Wolf, Butcher, Steinlaus (Hg.): Child Care. Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern aus geschlechterkritischer Perspektiv [Child care. Culturas, conceitos e políticas da assistência estrangeira a crianças a partir da perspectiva da crítica de género]. Weinheim/Basel: Beltz Juvena 2013 245-259.

(24) Bahamas 73. p. 67

(25) Anselm Jappe: Es gibt sie noch, die guten Deutschen [Eles ainda existem, os bons alemães]. On-line: http://www.exit-online.org/link.php?tabelle=autoren&posnr=330.

(26) Bahamas 73. p. 75

(27) Bahamas 73. p. 70

(28) Bahamas 73. p. 71

 

 

 

Original Hypermaskuline Orthodoxie anstatt kategoriale Schranke?in http://www.exit-online.org 07.2016.

Tradução de Boaventura Antunes (08/2016)

 

 

http://www.obeco-online.org/

http://www.exit-online.org/

 

 

 

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