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Mit Humor gegen das Sakrosankte (Teil 2) – Frederic Heisig, Daniel Reichelt und Sebastian Stahl vom WildWuchs Theater Bamberg im Interview

Im zweiten Teil ( hier geht es zu Teil 1) des Interviews haben wir uns von der Schachnovelle weg, hin zu weiteren Inszenierungen des Wildwuchstheaters bewegt und über so manche Reaktionen der Theatergäste und über das Verhältnis von Bamberg und „wildem Theater“ gesprochen. […]

Verhältnismäßigkeit im Streikrecht

Der Admiral

Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit liegt gemäß der grundsätzlichen Konstruktion des Rechtssystems nur in der Beziehung Staat-Bürger vor. Im Zuge des Über- und Unterordnungsverhältnisses zwischen Staat und Bürger_in ist es notwendig, dass der Staat verhältnismäßig handelt. Seine Handlungen müssen also einem legitimen Zweck dienen und Maßnahmen zur Erreichung dieses Zwecks müssen geeignet, erforderlich und angemessen sein. […]

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Mit Humor gegen das Sakrosankte (Teil 1) – Frederic Heisig, Daniel Reichelt und Sebastian Stahl vom WildWuchs Theater Bamberg im Interview

Frederic Heisig, Daniel Reichelt und Sebastian Stahl vom WildWuchs Theater Bamberg im Interview über ihr letztes Stück Die Schachnovelle nach Stefan Zweig.

Diesen Samstag (15.11.) findet die Premiere der neuen Inszenierung des WildWuchs Theaters Stühle – eine groteske Farce von Eugène Ionesco statt. Nach dem ersten Stück Warten auf Godot vor fünf Jahren mal wieder ein Griff nach dem Absurden.

In der Sommerpause haben wir Frederic Heisig, Daniel Reichelt und Sebastian Stahl, Gründer und harten Kern des WildWuchs Theaters getroffen, um über ihre Arbeit, die politische Dimension der Schachnovelle und ihre Rezeption in Bamberg zu sprechen. In zwei Teilen kann hier das spannende Gespräch nachgelesen werden.

Das Interview führten Benjamin Bauer und Anja Ruschkowski […]

Was müssen das für Menschen sein, die sich die Arbeit machen, Bücher über die Kritik der Arbeit zu schreiben?

Simon Dudek

Bierernst sang Peter Licht 2006 vom Ende des Kapitalismus, dass der alte Schlawiner uns lang genug auf der Tasche gelegen, nun aber endlich vorbei sei. Mit der im darauffolgenden Jahr einsetzenden Finanzkrise wurde der Song zum Mantra aller zivilisationsmüden PostwachstumsaktivistInnen, die es leid waren, ihre ‚kapitalistischen Bäuche‘ noch länger mit sich herumzutragen. Vom Ende des Kapitalismus ist indes nichts zu sehen. Anpassungen, beispielhaft der von Bob Jessop beschriebene Übergang vom „Keynesian welfare national state to schumpeterian workfare post-national regime“, überbrücken Krisen und erneuern so das System. Damit einher gehen Veränderungen in den Produktionsverhältnissen, die – in Abgrenzung zur klassischen Fabrikarbeit – als Postfordismus gelabelt sind. […]

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Das Unaufgeregte der Provinz als Heilmittel für die interaktive Kunst – Rezension der Ausstellung WERKsHANDLUNGen vom Künstlerinnenduo zwischenbericht

   Anja Ruschkowski

„Obwohl die formale Entwicklung der Kunst in immer schnellerem Tempo weitergegangen ist, ist ihre gesellschaftliche Funktion verkümmert. Kunst ist eine Ware von vorübergehender Aktualität, aber der Markt ist winzig und Ansehen und Preise steigen, je weniger aktuell das Angebot ist. Es fällt mir schwer mich damit abzufinden, dass Kunst nicht zur Lösung drängender gesellschaftlicher Probleme beitragen kann.“ […]